Ergebnisse

Europa, jetzt wird’s konkret!
Wie wir Berliner Ideen gemeinsam weiterentwickeln.

Beteiligungsprozess initiiert von:

Schlüsselzahlen

Die Online-Beteiligung fand über einen Zeitraum von neun Wochen statt, vom 15.09.2021 bis zum 20.11.2022.
Teilnehmer:innen
3.312
Empfehlungen
6
Kommentare
511
Reaktionen
9.887

Was können wir aus dieser Online-Beteiligung lernen?

Bürger:innen aus ganz Berlin haben auf sechs Empfehlungen reagiert, die im Rahmen der Konferenz zur Zukunft Europas von einer Gruppe von Bürger:innen entwickelt worden waren.
Die Themen haben sie interessiert und inspiriert, konkrete und detaillierte Vorschläge für die Umsetzung dieser Empfehlungen zu machen und sich zu positionieren. Erfahren Sie, was sie zu den sechs vorgeschlagenen Empfehlungen gesagt haben.
Mehr über das Projekt erfahren
hohe Beteiligung

Bekämpfung der Lebensmittelverschwendung

1.866 Reaktionen
100 Kommentare
Das Ziel dieser Empfehlung ist es, die Menge des Lebensmittelabfalls bis 2030 um 50 % zu reduzieren.

Ideen zur Bekämpfung der Lebensmittelverschwendung

KiTas und Schulen einbeziehen
Katharina
Ernährung, Essensplanung und Ressourcenschonung sollten in den Lehrplan der Schulen aufgenommen werden.
KiTas und Schulen einbeziehen
Christian
Kinder müssen früh begreifen, wie viele Ressourcen in ihren Lebensmitteln stecken. Bestenfalls über praktische Selbsterfahrung im Gemüsegarten oder auf dem Feld. Aber auch über mediale Aufklärung.
Foodsharing ausbauen
Regina
Die Berliner Bezirke könnten in öffentlichen Gebäuden Foodsharing-Stationen einrichten.”
Gesetze für Handel und Gastronomie ändern
Nadine
Containern muss straffrei werden, Supermärkte sollten beschädigte Lebensmittel zum halben Preis anbieten.
Gesetze für Handel und Gastronomie ändern
Anke
Kennzeichnung von Produkten nicht nur mit Mindesthaltbarkeitsdatum, sondern auch mit dem Datum, wie lange ein Produkt voraussichtlich noch essbar ist.
Lebensmittelangebot in Supermärkten verändern
Alexandra
Lebensmittel, die nicht mehr "schön" aussehen, sollten günstiger verkauft und/oder verschenkt werden. Verpackungsgrößen sollten überdacht werden.
Sensibilisierung durch Informationsangebote
Kati
Mehr in den Sozialen Medien darauf aufmerksam machen, mit vielleicht Rezeptideen, was man so alles günstig aus verschiedenen Ressourcen machen kann und gleichzeitig halt Tipps zur Verarbeitung geben, was alles essbar und verwendbar ist.
Anreize zur Reduktion der Lebensmittelverschwendung schaffen
Jacqueline
Letztlich wird man auch über finanzielle Anreize für alle nachdenken müssen. Wer viel Müll produziert, sollte dafür auch zahlen und wer andersherum, sparen.

Reaktionen der Teilnehmenden 

Wir haben den Teilnehmenden vier Fragen zu der Empfehlung gestellt. Hier sind ihre Antworten: 
Das Problem sollte unbedingt gelöst werden
Das Ziel der Empfehlung ist ehrgeizig genug
Diese Empfehlung halte ich für umsetzbar
Ich bin bereit, persönlich etwas zu unternehmen, um an konkreten Initiativen mitzuwirken
Ja, voll und ganz
Ja, ich stimme zu
Nein, nicht wirklich
Nein, ganz und gar nicht

Erkenntnisse

Die Teilnehmenden waren sich ziemlich einig, was die Lösungen zur Bekämpfung der Lebensmittelverschwendung betrifft. Der Online-Dialog war respektvoll und konstruktiv, auch wenn es einige Einwände gegen die Empfehlung gab, insbesondere gegen die Tatsache, dass nur die Endverbraucher:innen und nicht das Produktionssystem oder die Behörden ins Visier genommen werden. 

Die Teilnehmenden wünschten sich beispielsweise eine Weiterentwicklung der Gesetzgebung bezüglich des Mindesthaltbarkeitsdatums. Sie hinterfragen auch die Rolle der Supermärkte, die z. B. den Verkauf von Produkten, die nicht den Standards der Lebensmittelindustrie entsprechen, zu niedrigen Preisen fördern könnten. Die Teilnehmenden erkennen jedoch auch ihren Teil der Verantwortung an. Sie wollen das Bewusstsein für das Thema Lebensmittelverschwendung bereits in der KiTa und der Schule schärfen, aber auch in der breiten Bevölkerung, insbesondere über soziale Netzwerke, indem sie z. B. Rezepte vorschlagen, die übrig gebliebene Produkte und Gerichte verwenden. 
hohe Beteiligung

Verbesserung der mentalen Gesundheit

1.831 Reaktionen
97 Kommentare
Das Ziel dieser Empfehlung ist es, dass mehr Menschen ein niederschwelliges psychologisches Hilfsangebot in Anspruch nehmen können und dadurch Erkrankungen frühzeitig erkannt werden. 

Ideen zur Verbesserung der mentalen Gesundheit

Mentale Gesundheit am Arbeitsplatz
Lina
Mehr Flexibilität und Normalisierung auf dem Arbeitsplatz, offene Gespräche, Angebote und regelmäßige anonyme 'mental wellbeing checks', 'mental health days' für Arbeitnehmer, die genommen werden dürfen.
Mentale Gesundheit am Arbeitsplatz
Silke
Was auch noch sehr hilfreich wäre, ist, dass die Arbeitgeber präventiv etwas anbieten.
Alternativen bei Behandlung und Betreuung
Michaela
Ich denke, es müsste etwas geben, wie eine Art Coaching oder Lebenshilfe, die von den Krankenkassen bezahlt wird und die Lücke zwischen den langen Wartezeiten auf einen Psychologen oder Therapeuten schließen kann.
Präventionsangebote
Thomas
Themen wie Persönlichkeitsentwicklung, Resilienz, Achtsamkeit, Entspannungstechniken usw. sollten als fester Bestandteil zu Schul- und Erwachsenenbildung gehören.
Mehr Empathie im gesellschaftlichen Umgang
Ulrike
Fähiges, einfühlsames und auf Augenhöhe kommunizierendes Personal bei Behörden, Ämtern, sozialen und medizinischen Einrichtungen.
Mehr Empathie im gesellschaftlichen Umgang
Silke
Ärzte sollten mehr Hinhören und den Patienten ernst nehmen (da könnten sich zum Beispiel auch die Ärzte weiterbilden).
Bessere Bedarfsplanung des Therapieangebots
Sven
Mit dem Ausbau der so oft genannten niedrigschwelligen Beratungsangebote muss eine neue und immens aufgestockte Bedarfsplanung erfolgen, die sicherstellt, dass alle die von Beratungsstellen ermittelten, dringend behandlungsbedürftigen Patienten auch innerhalb von Tagen Behandlung erhalten.
Mehr Kassenplätze / Deckung der Kosten durch die GKK
T
Es braucht generell mehr Kassenzulassungen für Therapeuten. Diese müssen kostenfrei vergeben werden. Wenn die Wartezeiten in gewissen Gebieten zu hoch werden, könnten dynamisch und automatisiert neue Kassenzulassungen vergeben werden.
Enttabuisierung und Auflösung gesellschaftlicher Stigmata
Sabrina
Es ist so wichtig, dass psychische Erkrankungen in unserer Gesellschaft endlich enttabuisiert werden. Hier ist es wichtig, mit Aufklärungskampagnen anzusetzen, damit sowohl Betroffene als auch Angehörige lernen, dass psychische Erkrankungen kein Tabu sind und jeden betreffen können.
Anerkennung bisheriger Defizite und Versäumnisse
Oz
Ich denke auch bei professionellen Helfern (Betreuer, Ärzte, Psychologen) fehlt es an Offenheit und Expertenwissen und auch in diesem Bereich findet Diskriminierung statt, die der Betroffene als Verurteilung erlebt.

Reaktionen der Teilnehmenden 

Wir haben den Teilnehmenden vier Fragen zu der Empfehlung gestellt. Hier sind ihre Antworten: 
Das Problem sollte unbedingt gelöst werden
Das Ziel der Empfehlung ist ehrgeizig genug
Diese Empfehlung halte ich für umsetzbar
Ich bin bereit, persönlich etwas zu unternehmen, um an konkreten Initiativen mitzuwirken
Ja, voll und ganz
Ja, ich stimme zu
Nein, nicht wirklich
Nein, ganz und gar nicht

Erkenntnisse

Das Thema “mentale Gesundheit” wurde von den Teilnehmenden für wichtig erachtet. Sie waren sich im Großen und Ganzen über das Problem und die zu entwickelnden Lösungen einig. Die Debatte war respektvoll und konkret. Das Gesundheitssystem steht im Mittelpunkt vieler Kommentare. 

Die Teilnehmenden wünschten sich beispielsweise eine schnellere Überweisung der Patienten an kompetente Therapeuten, mehr ambulante Mittel für schwere Fälle oder die Notwendigkeit, die Kosten für private Behandlungen zu erstatten, wenn kein zugelassener Therapeut gefunden wird. Neben dem eigentlichen Gesundheitssystem wird vor allem der Ausbau der Prävention erwartet, insbesondere durch die Angehörigen der Gesundheitsberufe, aber auch durch Sensibilisierungskampagnen im öffentlichen Raum oder in den Schulen. Schließlich wird Empathie als ein Hebel zur Verbesserung der mentalen Gesundheit gesehen, insbesondere in medizinischen Zentren, im beruflichen Umfeld oder in der Verwaltung. Mehrere Teilnehmenden loben die Alternativmedizin und ihre Zugänglichkeit.

Förderung von beruflichen Neuanfängen

1.131 Reaktionen
30 Kommentare
Das Ziel dieser Empfehlung ist es, berufliche Neuanfänge in allen Lebensphasen zu erleichtern. Bis 2030 sollen mindestens 60 % aller Erwachsenen jedes Jahr an einer Weiterbildungsmaßnahme teilnehmen können. 

Ideen zur Förderung von beruflichen Neuanfängen

Verbesserung individueller Berufsberatung
Katrin
Meine Erfahrung ist, dass die Menschen bei der beruflichen Neuorientierung ganzheitlich unterstützt werden sollten. Es geht nicht nur darum, irgendeinen neuen Job zu finden, sondern hier wirklich individuell zu schauen, was macht denjenigen aus, welche Werte leiten ihn/sie, was ist das übergeordnete Ziel.
Integration ausländischer Fachkräfte in den Arbeitsmarkt
Bashar
Ich denke, wir können qualifizierte Fachkräfte von außerhalb der Europäischen Union einsetzen und die Erteilung von Visa erleichtern, um den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Die Anerkennung ausländischer Zertifikate sollte auch für Menschen in Europa erleichtert werden, die keine regulären Arbeitspapiere haben.
Praktische Berufsorientierung und Förderung von Praktika
Emma
Praktika für Ältere sollten während ihrer laufenden Beschäftigungen erleichtert werden. Bringt viele neue Perspektiven / Möglichkeiten und hilft aber auch manchmal dabei, zufrieden und bereichert, sich seinem Feld wieder neu zu widmen.
Struktureller und normativer Wandel auf dem Arbeitsmarkt
Dascha
Themen wie Persönlichkeitsentwicklung, Resilienz, AchtsWas ich schwierig finde: Wenn man einmal in einer Schublade (einem Beruf) drin sitzt, ist es schwierig, woanders reinzukommen. Da würde ich mir weniger Engstirnigkeit und mehr Durchlässigkeit bei den Arbeitgebern wünschen.amkeit, Entspannungstechniken usw. sollten als fester Bestandteil zu Schul- und Erwachsenenbildung gehören.
Finanzielle Hürden abbauen
Lotta
Es braucht eine Förderung von Zweitstudium oder Ausbildung für einen berufliche Neuorientierung. Bafög-Anspruch für ein Zweitstudium. Bessere Förderung von Alleinerziehenden und armen Menschen, die sich Bildung schwer leisten können.

Reaktionen der Teilnehmenden 

Wir haben den Teilnehmenden vier Fragen zu der Empfehlung gestellt. Hier sind ihre Antworten: 
Das Problem sollte unbedingt gelöst werden
Das Ziel der Empfehlung ist ehrgeizig genug
Diese Empfehlung halte ich für umsetzbar
Ich bin bereit, persönlich etwas zu unternehmen, um an konkreten Initiativen mitzuwirken
Ja, voll und ganz
Ja, ich stimme zu
Nein, nicht wirklich
Nein, ganz und gar nicht

Erkenntnisse

Ein ziemlich spezifisches Thema, das wahrscheinlich die geringe Anzahl an Kommentaren erklärt. Die Teilnehmenden befürworten im Großen und Ganzen berufliche Neuanfängen und können sich auf konkrete Weise über die in Berlin umzusetzenden Lösungen austauschen. 

Die Teilnehmenden nannten mehrere Maßnahmen, um Neuorientierungen zu erleichtern, wie die allgemeine Einführung von berufsbegleitenden Praktika, die es ermöglichen, Abstand von der eigenen Karriere zu gewinnen, die Online-Veröffentlichung von Angeboten für Neuorientierungen oder auch die Einstellung von qualifiziertem Personal, das individuelle Diagnosen für Personen erstellt, die sich beruflich verändern wollen. Auch von den Unternehmen wird erwartet, dass sie ihre Praktiken ändern und flexibler auf die interne Mobilität von Mitarbeitenden reagieren. Die Frage der ausländischen Arbeitnehmer:innen war Gegenstand mehrerer Kommentare, die sich insbesondere auf die Zugänglichkeit der Ausbildung bezogen. Schließlich nannten die Teilnehmenden das finanzielle Risiko als Haupthindernis für berufliche Neuorientierungen und sprachen sich daher für die Schaffung spezifischer Hilfen und Zuschüsse aus.

Stärkung der sozialen Teilhabe von Menschen mit besonderen Bedürfnissen

605 Reaktionen
39 Kommentare
Das Ziel dieser Empfehlung ist es, dass die Teilhabe von Menschen mit besonderen Bedürfnissen in allen gesellschaftlichen Bereichen wie Politik, Kultur, Bildung und Verwaltung sichergestellt wird. 

Ideen zur Stärkung der sozialen Teilhabe von Menschen mit besonderen Bedürfnissen 

Inklusion an Schulen stärken 
Julia
Bitte setzt doch einmal an den Schulen an, damit Menschen mit Behinderungen mit ihren Altersgenoss*innen gemeinsam aufwachsen und alle sich als Gemeinschaft erleben!
Inklusion an Schulen stärken 
Luise
Ich bin für eine volle Integration in sämtlichen Schulen. Sicherlich müssen bauliche Maßnahmen ergriffen werden, aber das muss es uns als Gesellschaft wert sein.
Bürokratieabbau 
Edith
Warum ist es nicht möglich, die Steuererklärung mündlich oder per Sprachnachricht abzugeben?
Bürokratieabbau 
Kuri
Umbauten gerade im Straßenbereich sollten einfacher zu beantragen sein.
Barrierefreie Stadt
Derya
Wir sollten alle Fußgängerzonen freihalten von Elektrorollern, die ständig umkippen und von den Straßen entfernen, da ansonsten Menschen nicht mehr durchkommen. Unterstützung auch bei nicht automatischen Türen - auch die müssen behindertengerechter werden usw.
Einbindung in Planungsprozesse
Peter
Ein Gremium für Behinderte in jedem Stadtparlament, insbesondere in Hinblick der Verkehrsplanung schaffen.
Einbindung in Planungsprozesse
Roswitha
Man hat überall das Gefühl, dass nie an Behinderte gedacht wird. Bei allen Planungen sollten Beauftragte für Behindertenfragen miteinbezogen werden.
Arbeitsmarkt als Hebel nutzen
Luise
Arbeitgeber würde ich viel mehr verpflichten, Praktika und Ausbildungen für Menschen mit Behinderungen anzubieten. Jeder hat das Recht auf Jobwahl und daraus sollte dann auch eine gerechte Bezahlung resultieren. Chancengleichheit für wirklich alle!!

Reaktionen der Teilnehmenden 

Wir haben den Teilnehmenden vier Fragen zu der Empfehlung gestellt. Hier sind ihre Antworten: 
Das Problem sollte unbedingt gelöst werden
Das Ziel der Empfehlung ist ehrgeizig genug
Diese Empfehlung halte ich für umsetzbar
Ich bin bereit, persönlich etwas zu unternehmen, um an konkreten Initiativen mitzuwirken
Ja, voll und ganz
Ja, ich stimme zu
Nein, nicht wirklich
Nein, ganz und gar nicht

Erkenntnisse

Obwohl das Thema für alle Teilnehmenden sehr konsensfähig ist, ist die Quote der Reaktionen und Kommentare relativ gering, was wahrscheinlich daran liegt, dass sich nicht jeder/jede von dem Thema betroffen fühlte. Interessanterweise stammen viele Kommentare direkt von Menschen mit besonderen Bedürfnissen.

Der Dialog war friedlich und konstruktiv. Viele Themen wurden von den Teilnehmenden angesprochen. Sie möchten die mit einer Behinderung verbundenen Behördengänge erleichtern, die Zugänglichkeit innerhalb der Stadt Berlin für Menschen mit eingeschränkter Mobilität verbessern oder die Schule als einen Ort der Sensibilisierung und Inklusion betrachten, auf den man sich stützen muss. Auch die Arbeitswelt wurde von den Teilnehmenden als starker Hebel für die soziale Integration gesehen, sofern es gelingt, die Arbeitgeber für dieses Thema zu mobilisieren. Schließlich sprachen mehrere Teilnehmenden an, dass es wichtig sei, die Beteiligung von Menschen mit besonderen Bedürfnissen an den politischen Gremien der Stadt zu erhöhen, um ihre Situation langfristig zu verbessern. 
umstritten
hohe Beteiligung

Gestaltung nachhaltiger Mobilität

2.288 Reaktionen
120 Kommentare
Das Ziel dieser Empfehlung ist es, Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen und die Verkehrsinfrastrukturen der europäischen Städte nachhaltig und fahrradfreundlich zu gestalten.

Ideen zur Gestaltung einer nachhaltigen Mobilität in Berlin

ÖPNV attraktiver machen und parallel zum Fahrrad ausbauen
Nadine
Solange die Außenbezirke nur unzureichend mit den Öffis erreichbar sind, wird sich das Auto immer durchsetzen. Park and Ride Angebote machen Sinn.
ÖPNV attraktiver machen und parallel zum Fahrrad ausbauen
Fabian
So wichtig die Fokussierung insbesondere aufs Fahrrad und Fußverkehr ist, so nützt dies nur in Zusammenhang mit sehr guten ÖPNV-Angeboten für längere Strecken, zur Einbeziehung der Außenbezirke und anderen Situationen.
Kosten für Automobilität erhöhen
Anke
Autofahren in der Stadt extrem unattraktiv machen, z.B. durch hohe Parkgebühren.
Lebensqualität in der Stadt erhöhen
Racker
Kinderfreundliche Zonen und ruhenden Verkehr stark reduzieren und von der Straße verdrängen. Straßenraum umwidmen zu Aktivitätsflächen mit Aufenthaltsqualität.
Lebensqualität in der Stadt erhöhen
Lena
Ich empfinde insbesondere den durch Autos verursachten Lärm als starken Störfaktor in der Stadt. Er senkt die Lebensqualität deutlich, sowohl in an Straßen liegenden Wohnungen wie auch z.B. in der Außengastronomie.
Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer:innen erhöhen
Steve
Eine Kennzeichen- und Versicherungspflicht für Fahrradfahrer ist längst überfällig.
Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer:innen erhöhen
Dustin
Die Einführung eines Fahrradführerscheins wäre dringend notwendig.
Radwege ausbauen
Nancy
Die Fahrradwege müssen dringend ausgebaut werden. Momentan hat nur der Autoverkehr Vorzug. Als Radfahrer steht man hinten an und kommt schrecklich voran. Mitunter sind die Fahrradwege mit den Wurzeln der Bäume ein Sicherheitsrisiko.
Schnelles und konsequentes Handeln
Manuela
Allem voran: ENDLICH MACHEN! und sich nicht immer und immer Bedenkenträgern und vor allem Lobbyisten beugen!”
E-Mobilität ausbauen
Florian
Öffentliche Parkflächen kostenlos für Carsharing / E-Scooter / Leifahrräder etc. reservieren, anstatt dafür noch zusätzliche Gebühren zu erheben.
Sensibilisierung für gegenseitige Rücksichtnahme 
Wolfgang
Um ein geordneteres Miteinander der verschiedenen Mobilitätsformen zu organisieren, braucht es eine zusätzliche Sensibilisierung aller Verkehrsteilnehmer für die Regeln und Gefahren des Straßenverkehrs.

Reaktionen der Teilnehmenden 

Wir haben den Teilnehmenden vier Fragen zu der Empfehlung gestellt. Hier sind ihre Antworten: 
Das Problem sollte unbedingt gelöst werden
Das Ziel der Empfehlung ist ehrgeizig genug
Diese Empfehlung halte ich für umsetzbar
Ich bin bereit, persönlich etwas zu unternehmen, um an konkreten Initiativen mitzuwirken
Ja, voll und ganz
Ja, ich stimme zu
Nein, nicht wirklich
Nein, ganz und gar nicht

Erkenntnisse

Das Thema “Mobilität” wurde besonders kontrovers diskutiert. Die Mehrheit der Teilnehmenden war mit der aktuellen Verkehrssituation innerhalb der Stadt unzufrieden. Zwei gesellschaftliche Gruppen standen sich hauptsächlich gegenüber: Pro Auto und Pro Rad. Dennoch war der Dialog, abgesehen von einigen polemischen Kommentaren, respektvoll und konstruktiv und es kristallisierten sich mehrere konkrete Vorschläge heraus. 

Während der Stellenwert des Autos keinen Konsens hervorgerufen hat, scheint Einigkeit darüber zu bestehen, dass der öffentliche Nahverkehr als Alternative zu individuellen Autos ausgebaut werden muss. In Bezug auf das Fahrradfahren ist die Rede von mehr und sichereren Radwegen, aber viele Teilnehmenden weisen auf die Notwendigkeit hin, dass die Verkehrsregeln für Radfahrer:innen besser eingehalten werden müssen. Eher am Rande werden auch Elektrofahrzeuge als mögliche Lösung genannt, ebenso wie die Sensibilisierung aller Verkehrsteilnehmenden, um den gegenseitigen Respekt und den Zusammenhalt der verschiedenen Verkehrsmittel zu fördern. Schließlich wird die Wirksamkeit der Politik erwartet, ein schnelles und konsequentes Handeln der Behörden, um das Funktionieren des Verkehrs in Berlin zu verbessern.
umstritten
hohe Beteiligung

Stärkung der Gleichstellung

2.170 Reaktionen
70 Kommentare
Das Ziel dieser Empfehlung ist es, die Gleichstellung in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens zu verankern, um die geschlechtsbedingten Unterschiede zu beseitigen. 

Ideen zur Stärkung der Gleichstellung als gesellschaftliches Querschnittsthema in Berlin

Das Thema “Gleichstellung” in der Schule/KiTa verankern
Nadine
Wir sollten mit Schulbüchern und den darin enthaltenen Darstellungen von Familie, Beruf und der Rolle der Frau anfangen. Es muss diverser und klischeebefreiter werden.
Plakat-Kampagnen 
Shan
Berlin könnte definitiv so eine Plakataktion finanzieren, die über Monate hängt bzw. alle paar Monate erneuert wird, sodass das Thema immer wieder von einem neuen Gesichtspunkt ins Bewusstsein kommt und aktuell bleibt. Solche Kampagnen haben Wirkung!
Rechtliche Reforme
Jasmin
Man sollte unbedingt die Gehälter (auch die sehr niedrigen Gehälter im Osten) zwischen Männern und Frauen gleichstellen. Ebenfalls Versicherungsbeiträge: Frauen zahlen überall mehr als Männer.

Reaktionen der Teilnehmenden 

Wir haben den Teilnehmenden vier Fragen zu der Empfehlung gestellt. Hier sind ihre Antworten: 
Das Problem sollte unbedingt gelöst werden
Das Ziel der Empfehlung ist ehrgeizig genug
Diese Empfehlung halte ich für umsetzbar
Ich bin bereit, persönlich etwas zu unternehmen, um an konkreten Initiativen mitzuwirken
Ja, voll und ganz
Ja, ich stimme zu
Nein, nicht wirklich
Nein, ganz und gar nicht

Erkenntnisse

Das Thema “Gleichstellung von Frauen und Männern” wurde in der Online-Beteiligung sehr kontrovers diskutiert. Die Teilnehmenden haben viel abgestimmt und reagiert, aber nur wenige Kommentare waren konstruktiv

Die Teilnehmenden tauschten sich im Vergleich zu den anderen Empfehlungen mehr untereinander aus, konnten sich aber oft nicht einigen und führten so zu unversöhnlichen Positionen. Mehrere Teilnehmenden haben sogar die Relevanz der Behandlung dieses Themas und des gesamten partizipativen Prozesses abgelehnt. 

Dennoch tauchen einige Ideen auf, die sich um die Sensibilisierung für Geschlechterfragen in Schulen und KiTas drehen. Mehrere Kommentare beziehen sich auf die Gesetzgebung und die Rechtsprechung, z. B. in Bezug auf Einkommensunterschiede. 

Möchten Sie mehr erfahren?

Den vollständigen Bericht erhalten

Die Analyse geht weiter. Sie können den vollständigen Analysebericht zu dieser Online-Beteiligung herunterladen.
Download

Aufteilung der Teilnehmenden

Woher kamen die Teilnehmenden der Online-Beteiligung?  
Wie alt waren die Teilnehmenden?*
*Diese Grafik berücksichtigt nur Teilnehmende, die von Facebook und Instagram kamen. 
Was war das Geschlecht der Teilnehmenden?* 
*Diese Grafik berücksichtigt nur Teilnehmende, die von Facebook und Instagram kamen.